Der Lebenslauf
Ist in tabellarischer Form sehr übersichtlich und gebräuchlich.
Was gehört in den Lebenslauf?
Personalien:
- Name
- Adresse
- Wohnort
- Tel.- Privat (wann sind Sie zu erreichen)
- Tel.- Geschäft (evtl. Direktwahl)
- Geburtsdatum
- Nationalität - für Ausländer: Arbeitsbewilligung
- Zivilstand, u. Anzahl Kinder (Jahrgang)
- Militärpflicht
- (AHV-Nr., Namen und Beruf der Eltern, Körpergrösse etc. interessiert hier niemanden)
- Portraitfoto
Ausbildung: - Primarschule
- Oberstufe
- Lehre/ Gewerbe-, Berufsschule
- langjährige Ausbildungen wie: Studium FH, ETH/Uni, TS, HWV, HKG, Masters / Bachelor etc. (Angaben mit genauem Datum)
Bsp.:
| 11/86 - 11/89 | Studium zum dipl. Masch.Ingenieur FH, am HSR Rapperswil Fachrichtung: Fördertechnik, Leichtbautechnik |
| 04/90-07/91 | Eidg. dipl. Marketingplaner, an der AKAD in Zürich |
Abschlüsse:
(Diplome beilegen)
Diplomarbeiten:(schriftliche Beurteilung / Referenzen nicht beilegen; ins persönliche Gespräch mitnehmen):
- Semesterarbeit
- Gruppenarbeit
- Einzelarbeit
Beruflicher Werdegang:Der Betrachter Ihres Lebenslaufs will hier sehen, ob Sie zum Unternehmen passen.
Wichtig: genaue Daten angeben, lückenlos oder Erklärungen zu den Lücken
Schreiben Sie ein bisschen mehr als nur den Namen der Firma und Ihre Funktion in den Lebenslauf (aber halten Sie sich kurz)
Bsp.:
| 08/87 - 03/93 | Kaufm. Leiter bei der Müller GmbH in Wallisellen Unternehmen mit 150 Mitarbeitern, tätig im Elektrogrosshandel Verantwortlich für die gesamte Verwaltung: Administration, Finanz- und Rechnungswesen, Personalverwaltung, Führung von 4 SachbearbeiterInnen, 2 KV-Lehrlingen, EDV: AS/400 und PC-Umgebung mit MS-Office Applikationen |
| Grösster Erfolg: | Problemlose Einführung des AS/400, Aufbau und Neuorganisation der Finanzen/Administration |
Weitere Varianten:
- Schreiben Sie über den grössten Erfolg, die schönsten Projekte (kurz gefasst)
- Schreiben Sie was den Leser oder Personalchef interessiert: Die Devise heisst knapp, präzise, informativ, positiv und lebendig!
Besondere Fach-/ Branchenkenntnisse: - IT-Fachkenntnisse sep. Liste mit einer Bewertung Ihrer Skills beilegen; siehe Muster
- Branchenkenntnisse (Auflistung nach Stärken)
Weiterbildung:(Chronologische Auflistung / Kursbestätigung und Ausweise beilegen; bei sehr vielen Kursen ein sep. Datenblatt erstellen)
Alle Schulen, Kurse, Trainings die nach der Grundausbildung erfolgten (bei sehr vielen internen Kursen evtl. auf einem separaten Beiblatt aufführen)
Sprachen: - genaue Angaben machen
- mündliche Kenntnisse: (Muttersprache, Verhandlungsfähig, Konversationsniveau, einfachere Kommunikation)
- schriftliche Kenntnisse: Nach Vorlage, Privatbriefniveau, FAX-Verkehr, selbständige Korrespondenz etc.
Wichtig: Bei der Wahrheit bleiben: Sie könnten getestet werden!
Angaben zu Sprachaufenthalten: (Diplome beilegen)
- Dauer
- Ort
- Schulen
- Abschlüsse
Stärken und Schwächen:Sparen Sie sich diese Ausführungen (für das Vorstellungsgespräch vorbereiten!)
Hobbys:Führen Sie im Lebenslauf keine "extremen, aussergewöhnlichen" Freizeitbeschäftigungen auf
(ausser, sie passen zum Job)
Referenzen: - nur gute Referenzgeber angeben!
- ehemalige Vorgesetzte
- Referenzgeber informieren
- Namen, Firma, aktuelle Telefonnummer, Stellung des Referenzgebers
Eintritt:Stellung un-/ gekündigt - Kündigungsfrist - frühester Eintritt
Gehalt:nach Absprache
(Gehaltsvereinbarungen fürs Gespräch aufheben. Nachdem man die Firma und die Stelle besser kennt, spürt man den Verhandlungsrahmen).
Anhang zum Tabellarischen Lebenslauf: - Beilagen müssen vollständig und lückenlos sein!
- Arbeitszeugnisse (rückwärts chronologisch - das Aktuelleste zuerst)
- Ausbildungszeugnisse - (evtl. Publikationen) - Schulzeugnisse
Unnötig:
- Primar- Oberstufenzeugnisse
- Berufsschul-Semesterzeugnisse
- Schulzeugnisse aus den 50er Jahren
- sämtliche Studien-Semesterzeugnisse
Die Antwort auf Ihre Bewerbung
Seien Sie sich im Klaren darüber, dass Sie nicht schon innerhalb von 2 Tagen eine Antwort erhalten. Die Prüfung Ihrer Unterlagen braucht Zeit. Normalerweise erhalten Sie eine Eingangsbestätigung, bei längerer Dauer einen Zwischenbericht. Bekommen Sie während zwei Wochen keine Antwort, setzen Sie sich telefonisch mit dem Personalchef in Verbindung. Hier haben Sie sogar verbal die Möglichkeit, einen "Verstärker" zu Ihrer Person zu setzen und beim Gegenüber einen positiven Eindruck zu hinterlassen.
Muster Lebenslauf